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Unter dem Gedeckelten wartet dein Mehr.

Das Schönste an meiner Arbeit ist, einen Raum zu öffnen, in dem Menschen sich selbst wieder begegnen können. Einen Raum, in dem es sicher genug ist, sich zu sehen. Vielleicht sogar angenehm. Und sich dann von sich selbst berühren zu lassen – und sich selbst anzunehmen.

 

Mich bewegt der stille Raum, zwischen den Worten, die Ruhe, die nicht drängt, zu gar nichts. Der Moment, wenn dieses innere „ich oder ES müsste anders sein“ an Bedeutung verliert. Wenn der Druck sich auflöst, sich ständig verbessern oder irgendwo anzukommen zu müssen.

 

In diesen Momenten entsteht eine ehrliche Wahrnehmung. Ein Innehalten ohne Halten. Die Bereitschaft und Entdeckung, sich selbst aus mehr als nur einer gewohnten Perspektive zu betrachten. Das Urteilen einfach bei Seite legen. Irgendwo, es da einfach liegen lassen.

 

Und dann ist da Kommunikation, als innerer Dialog. Sie wird eine freundliche Form, sich selbst zuzuhören. Ohne gleich zu korrigieren, einfach um sich überhaupt wahrzunehmen. Zu spüren, was da ist. Ohne Angst der Manipulation oder Schöngerede.

 

Meistens braucht es dafür weniger und gar nicht mehr. Weniger Druck und noch weniger Selbstoptimierung. Auch kleiner gedimmt das fordernde Gefühl, ständig etwas hinzufügen zu müssen.

 

Wenn dieses „mehr machen müssen“ sich zurücklehnt, zeigt sich etwas, das nicht erst hergestellt werden muss. Es ist etwas Eigenes, etwas Echtes und tatsächlich Etwas, das schon so lange da war und nur keinen Raum hatte.

 

Das sind so wertvolle, schöne Momente, wenn Menschen aufhören sich andauernd verbessern zu müssen, wenn sie einfach da sind. Wenn die Bedingungen gehen und wir uns selbst erlauben, uns wieder näherzukommen. Wenn wir wahrnehmen, was wir mitbringen, was uns geprägt hat. Und was uns ausmacht.

 

Von dort aus geht Entwicklung dann anders. Ruhiger, klarer, stimmiger und ich glaube freundlicher. Fähigkeiten und Wege zeigen sich, ohne Zurückhaltung, ohne dass sie etwas überdecken müssten.

 

Ich öffne so gerne Räume, in denen etwas wegfallen darf, damit etwas Echtes sichtbar wird. Und aus dieser Begegnung mit sich selbst heraus entsteht ein Leben, das getragen ist, von Verbindung und dem Spaß sein Leben selbst zu kreieren.

 

 

 
 
 

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